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Konfessionslos in der Schweiz

Ab wann sind Sie konfessionslos und was sind die Konsequenzen davon? Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen diese und alle anderen Fragen rund um das Thema konfessionslos.

Konfession

Der Begriff Konfession bezeichnet ursprünglich ein Bekenntnis im religiösen Sinn. In der Schweiz werden die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische sowie teilweise (kantonal) die christkatholische Kirchen als offizielle Konfessionen (öffentlich rechtliche Landeskirche) anerkannt. Gehört man einer dieser beiden Konfessionen an, ist man gesetzlich (Art. 72 Abs. 1 BV) dazu verpflichtet, Kirchensteuern zu bezahlen.

Mehr dazu unter dem Link Kirchensteuern

 

Konfessionslos

Als konfessionslos (amtlicher Begriff) werden in der Schweiz Personen bezeichnet, die keiner öffentlich-rechtlich anerkannten Konfession angehören. Somit werden Personen, die in der Schweiz aus der Kirche austreten, amtlich als konfessionslos bezeichnet. Die Deklaration konfessionslos findet man z.B. in der Steuererklärung oder beim Formular bei einem Wohnortswechsel wieder. Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter dem Link stiller Kircheneintritt.

Personen die konfessionslos sind, sind nicht gleichzeitig Atheisten oder Agnostiker. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter dem Link Atheismus, Agnostizismus

 

Deklaration

In der Schweiz wohnhafte Personen, die aus der Kirche ausgetreten sind oder nie einer Kirche angehört haben, müssen sich amtlich (z.B. Steuererklärung, Anmeldeformular Wohngemeinde, etc.) zwingend als konfessionslos bezeichnen. Dadurch wird gewährleistet, dass keine Kirchensteuern erhoben werden. Personen, die bei der Gemeinde als reformiert oder katholisch registriert sind, müssen eine Bestätigung für den Kirchenaustritt vorlegen, wenn sie sich bei der Steuererklärung als konfessionslos deklarieren.

 

Mehr zu diesem Thema

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